Kurkuma war schon im Altertum ein sehr geschätztes Gewürz. Zu dieser Zeit war das gelbe Pulver aber weniger zum Kochen als zum Färben verwendet worden.
Der Farbstoff Curcumin, aus dessen Name Kurkuma auch abgeleitet ist, fand damals häufig Verwendung, um Textilien und Papier mit dem schönen Gelbton einzufärben.
Auch in Lebensmitteln wie Butter und Käse kam Kurkuma oft zum Einsatz, um den jeweiligen Farbton zu intensivieren.
Heute wird Kurkuma meist in Currypulver verwendet. Es sorgt für die gelbliche Farbe dieser Mischung.
Auch als Ersatz für Safran spielt Kurkuma eine große und wichtige Rolle.
Durch den färbenden Effekt von Teig und Reis ist Kurkuma eine preiswerte Lösung für Safran. Jedoch sollte man hierbei nie vergessen, dass der leicht bittere Geschmack von Kurkuma den teuren Safran in keinster Weise ersetzen kann.
Kurkuma, auch bekannt unter den Namen Gelbwurz oder gelber Safran, genießt bereits seit langer Zeit einen guten Ruf bei verschiedenartigen Krankheiten.
Demnach hilft es bei Schmerzen in der Magengegend und bei Völlegewühl.
Auch bei der Fettverdauung ist Kurkuma ein nützlicher Helfer.
Da die Galle durch dieses Gewürz stark angeregt wird, sorgt sie für eine bessere Fettverdauung und wirkt so einem Druckgefühl im Magen entgegen.
Die enthaltenen ätherischen Öle wirken zudem entspannend und krampflösend auf die Muskulatur von Magen und Darm.
Kurkuma wird in der heutigen Zeit auch als Antioxidanz klassifiziert.
Durch die Beigabe von Kurkuma können Lebensmittel vor dem Verderb bewahrt werden.
Ähnlich wirkt das Gewürz auch im menschlichen Körper. Es neutralisiert so genannte freie Radikale und hilft somit bei manchen chronischen Erkrankungen.
Auch Rheuma, Leber- und Nierenleiden oder Alzheimer, die durch eine langfristige Schädigung freier Radikale hervorgerufen wird, können durch den Konsum von Kurkuma entgegengewirkt werden.
In Indien, wo Kurkuma im täglichen Essen eine wichtige Rolle spielt, z.B. in Fleischgerichten, bei verschiedenen Dhalgerichten und in der ayurvedischen Küche, zeigt auch der übermäßige Konsum von Kurkuma keinerlei Nebenwirkungen. Im Gegenteil: die Menschen dort leben gesünder und weisen beispielsweise ein geringeres Auftreten von Alzheimer vor.
Durch seine antioxidative Wirkung, wie sie auch bei Vitamin E oder Carotin nachzuweisen ist, findet sich Kurkuma auch in der Antiaging-Medizin wieder. Als Bestandteil verschiedener Hautcremes, wirkt es dem Altern der menschlichen Haut entgegen.
Welche Wirkung Kurkuma noch beinhaltet, wird in der Medizin derzeit nachgeprüft. Manche sagen diesem Gewürz auch heilende Kraft gegen Krebs nach.
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