Ajwain - Ajowan - Königskümmel


Ajwain



Ajwain
Ajwain stammt aus dem Mittleren Osten. Quellen überliefern, dass der Königskümmel - wie er auch genannt wird - schon bei den Ägyptern ein sehr beliebtes Gewürz war. Heute wird Ajwain vornehmlich in Indien angebaut und verwendet. In der echten Indischen Küche findet man kaum ein Rezept, das ohne Ajwain auskommt. Aber auch die Afganen und Iraner kennen und benutzen Ajwain in ihrer Küche häufig.
Durch seinen hohen Anteil an Thyminol ist Ajwain sowohl ein hervorragender Geschmacksgeber, als auch Heilpflanze, die vor allem die Verdauung anregt, wie schon Hildegard von Bingen feststellte.

Eigenschaften: schmeckt leicht schärflich und bitter, ähnelt dem Aroma von Thymian.

Verwendung: zu Hülsenfrüchten, Fleisch- und Gemüsegerichte, Suppen, Pickles, indische Gerichte, Gebäck.

Rezeptidee: Paratha-Fladen (für 4 Personen)
400gr. Pellkartoffel schälen und zerdrücken. 1 Scharlotte würfeln und in etwas Ghee (oder Öl) andünsten. Kartoffeln hinzugeben und würzen mit 1/2TL Kurkuma, Ajwain, Kristallsalz aus Himalaya, Chilipulver, Kreuzkümmel und Garam Masala sowie einem halben Bund frischen Koriander. Fladenbrotteig herstellen, 500gr Mehl mit einer in lauwarmem Wasser aufgelösten Hefe, sowie 125ml Wasser und Milch, einer Prise grobem Meersalt aus der Camargue und 150ml Natives Olivenöl aus Ligurien vermengt wird und eine Stunde aufgeht. Den Teig in 8 Fladen ausrollen, auf jeden Fladen ein wenig Kartoffelmasse geben, zum Halbkreis klappen und mit Ghee bestreichen. Noch einmal zuklappen und schließlich vorsichtig ausrollen. Nur noch in Ghee ausbacken und fertig sind die köstlich schmeckenden Ajwain Paratha Fladen


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